Projekte im Süden

Die Formen für Projekte Solidarischer Ökonomie sind vielfältig. Die hier vorgestellten Projekte umfassen selbstverwaltete Betriebe und Genossenschaften, freies und kollektives Wissen, fairen Handel, lokale Direktvermarktung sowie gemeinschaftlich organisierte Gesundheits- und Bildungseinrichtungen. Dabei geht es den Beteiligten oft um mehr, als die Linderung von Notsituationen: Es geht darum, die ökonomischen Belange wieder in die eigene Hand zu nehmen, Perspektiven zu entwickeln und zu zeigen, dass eine andere Welt möglich ist.

Ein regionaler Kooperativen-Verbund mit ökonomischem Gewicht in Venezuela

CECOSESOLA-LKWDas Venezoelanische Großprojekt Cecosesola ist ein Netzwerk aus ca. 80 Kooperativen und Vereinen, die im Bereich Lebensmittel, Gesundheit, Schulbildung u. Beerdigung mehrere 10.000 Familien versorgen.

Eine Erzeuger-Verbraucher-Kooperative über Grenzen hinweg

JustChange-LogoDie transnationale Erzeuger-Verbraucher-Kooperative Just Change entwickelt den fairen Handel weiter durch kooperatives Wirtschaften indigener Gruppen untereinander und mit KonsumentInnen über Grenzen (z.B. Indien - Großbritannien/ Dtl.)

Innovationswerkstätten für Gemeinschaftsbetriebe

Incubadora-SchulungDie Incubadoras in Brasilien sind ‚Innovationswerkstätten’ zur Unterstützung neuer solidarökonomischer Betriebe und Projekte durch Universitäten, Gewerkschaften und kirchliche Wohlfahrtsverbände etc.

Eine arbeiterinnengeführte Näh-Kooperative in Nicaragua

Näherinnen in ihrer Fabrik

Die Frauen-Kooperative The Fair Trade Zone ist eine Nicaraguanische Näh-Kooperative, die moderne Öko-Kleidung, unter anderem für einen deutschen Anbieter von Streetwear (sportliche Jugendmode) fertigt.

Selbstverwaltete Wasser- und Kanalisationswerke in Kolumbien

ECAAS-Mitarbeiter am FlussEine Wasser-/Abwasser-Kooperative in Kolumbien, die für die gute Qualität ihres günstigen Wassers bekannt ist und unter sehr schwierigen politischen Rahmenbedingungen wirtschaftet.