Wohnen & Leben

Hier einige Beispiele für verschiedene Formen alternativen Wohnens und Zusammenlebens:

- politische Kommunen

- Gemeinschaften u. Wohnprojekte (z.B. alt & jung), tw. spirituell

- alte und neue Wohnungsgenossenschaften

- Selbstbau-Initiativen

- Ökodörfer & alternative Siedlungen

- Wächterhäuser

-Wagenplätze

- Hausbesetzungen

ORF Weltjournal: Ökodorf Sieben Linden

 

 

Wagabanda Bielefeld


Idee
Wagenplätze sind Wohngemeinschaften aus mobilen Fahrzeugen wie Bauwagen und ausgebauten LKWs, Wohnwägen, Anhängern und Wohnmobilen, die auf einer Brachfläche stehen.

Vernetzungs- und Unterstützungsinitiativen und -organisationen
im Bereich Wohnen & Gemeinschaft sind z.B.:

* Mietshäuser Syndikat - Zusammenschluss selbstorganisierter Hausprojekte

* Kommuja - Netzwerk der politischen Kommunen

* Stiftung TRIAS sowie deren Wohnprojekte-Portal inkl. Projekte-"Börse"

* FORUM gemeinschaftliches Wohnen - Zusammenschluss von Vereinen u. Einzelpers., die gemeinschaftliche, generationsübergreifende Wohnformen bekannt machen, initiieren und verwirklichen. (Unterhält auch ebenfalls eine Projektbörse.)

* Wohnbund - Verband zur Förderung wohnungspolitischer Initiativen

* Stattbau Hamburg

Symbol der Hausbesetzungsbewegung


Abgrenzung

*Der Begriff Squatting in anderen Ländern
*Sog. Wächterhäuser überwiegend in Ostdeutschland beruhen im Gegenteil zu besetzten Häusern auf einer Gestattungsvereinbarung.

 


Beliebtes und bekanntes Symbol ist ein Kreis durch den ein N-förmiger Blitz von links unten nach rechts oben verläuft. Das 'N' steht für das holländische Wort 'neemt' was auf deutsch soviel heißt wie 'genommen' bzw. 'besetzt'. Entstanden ist es in der holländischen Hausbesetzerszene der 1970er Jahre auch als 'Kraaker' oder 'Kraakerbewegung' bekannt.



Idee

Eine Hausbesetzung liegt dann vor, wenn gegen den Willen oder ohne Wissen des rechtmäßigen Eigentümers ein vormals leer stehendes Haus/Wohnung von Einzelnen oder einer ganzen Gruppe von Personen eingenommen und bewohnt wird. Die von den Niederlanden ausgehende Hausbesetzungsbewegung und ihre Verbreitung in anderen europäischen Städten will auf Missstände einer verfehlten Wohnungsbau- und Mietpolitik und den Verfall von Bausubstanz hinweisen.